Biathlon Baden-Württemberg :: [ Ein Team zielt auf Erfolg! ]
 
B
I
A
T
H
L
O
N

[ Ein Team zielt auf Erfolg! ]

[ Impressum 
 
Biathlon-BW
   Startseite
   Newsarchiv
   Termine
   Stützpunkte
   Förderverein
   Skiverbände
   Team
   Fotogalerie
Biathlon
Geschichte
   Wettkampfarten
   Reglement

Service
   Weblinks
   Suche
   Kontakt
   Impressum
   Nutzungsbedingungen
 

Die Ursprünglichkeit des Zweikampfes lag in der Sicherung der Lebensbedürfnisse der in Zeit der Jäger und Sammler. Zu ihrer Zeit wurde im Winter mit Pfeil und Bogen sowie mit dem Speer auf skiähnlichen Gebilden das Wild gejagt.
Ein weiterer Hintergrund in der historischen Entwicklung waren die kämpferischen Auseinandersetzungen er einzelnen Stämme untereinander.

Die ersten schriftlichen Überlieferungen des jagdlichen Skilaufens stammen aus römischen, griechischen und chinesischen Geschichtsbüchern. Der römische Dichter Vergil schilderte 400 v.u.Z. die Jagd auf Ski. Überlieferungen aus den Jahren vor und nach der Zeitenwende belegen Kämpfe wo die Krieger mit Schneereifen bzw. Ski ausgerüstet waren.
Weiter ging es mit dem Militärskilauf. In Skandinavien und Russland wurden schon um 1550 Skiregimenter eingesetzt. Immer größere Bedeutung erlangte der militärische Skilauf mit der Entwicklung der Handfeuerwaffen. Aus dieser Zeit stammt auch der Patrouillenlauf, den es heute noch bei den Militärweltmeisterschaften als Wettkampfform gibt.
In Deutschland entwickelten sich der Militärskilauf sowie der allgemeine Skilauf erst Ende des 19. Jahrhunderts. 1912 fand in Norwegen ein Einzellauf statt, bei dem zweimal 10 Schüsse abgegeben werden mussten, was dem heutigen Einzelwettkampf schon sehr nahe kam. Bei den ersten Olympischen Winterspielen 1924 war der Patrouillenlauf ein Demonstrationswettbewerb genauso wie 1928, 1936 und 1948.
1949 wurde die Kombination Skilanglauf und Schießen als Einzelwettkampf olympisch anerkannt. Der Name Biathlon wurde erstmalig 1955 im Regelwerk verwendet. Die erste Weltmeisterschaft fand 1958 mit 25 Athleten aus 7 Ländern in Italien statt. 1960 gab es die olympische Premiere in Squaw Valley (USA).

 

Entwicklung der Wettkampfformen

Von 1958 bis 1965 wurde nur der Einzellauf als Weltmeisterschaft ausgetragen. Gelaufen wurden 20 km mit viermal 5 Schuß Großkaliberschießen. Bis 1966 musste bei jeder Schießübung auf unterschiedliche Entfernung auf unterschiedlichen Schießständen geschossen werden in der Reihenfolge 250m, 200m, 150m und 100m wobei die Anschlagsart bei den ersten 3 Schießübungen freigestellt war. Nur beim vierten Schießen musste im Anschlag stehend freihändig geschossen werden. Der Durchmesser der zu treffenden Papierscheiben betrug 30, 25 und 20cm. Jeder Fehler wurde mit je 2 Strafminuten geahndet. Zur WM in Altenberg 1967 wurde nur noch auf einem Schießstand geschossen. Die Entfernung betrug 150m. Stehend musste ein Ziel mit einem Außenring von 50cm und einem Innenring von 35cm sowie einem straffreien Spiegel von 25cm getroffen werden. Liegend betrug der Durchmesser 25cm und straffrei war ein Spiegel von 12,5cm. Zur Einführung des Staffellaufes 1966 wurde auf Luftballons geschossen, die in einem Papprahmen eingepasst waren. Angeordnet waren sie wie die Punkte der Fünf auf einem Spielwürfel.

Die Umstellung von Großkaliber auf Kleinkaliber 1978 war entscheidend für die Weiterentwicklung der Sportart. Es kam zur Entwicklung von verschiedenen Modellen der Klappscheiben. Die Entfernung der Klappscheiben verringerte sich auf 50m und die Trefferfläche stehend verkleinerte sich auf 11,5cm. Liegend beträgt die Zielfläche 11,5cm und Trefferfläche 4,5cm. Mit der Einführung des Kleinkaliberschießens änderte sich auch die Anordnung der zu treffenden Ziele. Bei den neuen Klappscheiben wurden die fünf Ziele horizontal angeordnet.

Seit 1978 gibt es neben dem traditionellen Einzellauf und dem Staffellauf den Sprintwettbewerb.

Wettkampfart

Schießeinlagen und Anschlagsart

Zahl der abzugebenden

Schüsse pro Einlage

Männer

20 km Einzel

L, s, L, s

5

1 Minute

10 km Sprint

L, s

5

150m Strafrunde

4x 7,5 km Staffel

L, s

5 + 3 Reservepatronen

150m Strafrunde

12,5 km Verfolgung

L, L, s, s

5

150m Strafrunde

Frauen

15 km Einzel

L, s, L, s

5

1 Minute

7,5 km Sprint

L, s

5

150m Strafrunde

4x 6 km Staffel

L, s

5 + 3 Reservepatronen

150m Strafrunde

10 km Verfolgung

L, L, s, s

5

150m Strafrunde

 

Der Verfolgungswettkampf wird in der Reihenfolge der Plazierungen aus dem vorangegangenen Sprintwettbewerb gestartet. Seit 2002 ist dieser Wettbewerb auch olympisch.
1997 wurde erstmals der Massenstart über die Sprintdistanz erprobt. Heute wird beim Massenstart die gleiche Distanz wie bei der Verfolgung gelaufen.

Die Frauen starteten erstmals 1984 bei einer Weltmeisterschaft und seit 1992 bei olympischen Spielen. Ebenfalls zum internationalen Wettkampfprogramm gehören Welt- und Europacuprennen sowie Kontinentalmeisterschaften.
Seit 1967 gibt es Weltmeisterschaften für die Junioren und seit 1989 für die Juniorinnen. Anders als die Senioren laufen sie im Einzel 15 bzw. 10km.
Für die Nachwuchsathleten im Schülerbereich gibt es in Deutschland die Wettkampfserie des "Deutschen Schülercup" und für die Jugend den Deutschlandpokal. Im Schülerbereich wird mit dem Luftgewehr auf 10m Entfernung geschossen geschossen. Für die Jugendlichen gelten die gleichen Bedingungen wie bei den Senioren.

 

 

SBW
SBW - Skiverbände Baden-Württemberg
Benutzer-Login

Benutzeranmeldung

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Web-Site anzumelden:
Anmelden
Termine

30.07 - 30.08

Keine Termine gefunden